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Recht & Justiz

Erbschein beantragen

Amtliches Dokument, das die Erbenstellung gegenüber Banken, Grundbuchamt und Behörden nachweist.

Bearbeitung: ca. 2 Monate
Erfolgsquote: 90.0 %

So gehen Sie vor

  1. 1

    Antrag beim Nachlassgericht stellen

    Persönlich oder über einen Notar, mit eidesstattlicher Versicherung zur Erbfolge.

  2. 2

    Urkunden vorlegen

    Sterbeurkunde, Geburtsurkunden, ggf. Testament/Erbvertrag.

  3. 3

    Erbschein wird ausgestellt

    Gebühren richten sich nach dem Nachlasswert.

Benötigte Unterlagen

  • SterbeurkundePflicht
  • Geburtsurkunden der ErbenPflichtOft vergessen
  • Testament/Erbvertrag (falls vorhanden)

Zuständige Stelle

Zuständig ist die Behörde Ihres Hauptwohnsitzes.Behörde finden →

Gebühren

Je nach Fall unterschiedlich

Bearbeitungszeit

ca. 2 Monate

Offiziell: max. ca. 2 Monate

Online-Antrag

Persönlich oder per Post

Häufige Fehler

  • Eidesstattliche Versicherung zur Erbfolge fehlerhaft
  • Nicht alle Erben/gesetzlichen Erben ermittelt

Häufige Ablehnungsgründe

  • Erbfolge nicht eindeutig nachgewiesen
  • Widerspruch anderer Erbprätendenten

Gegen eine Ablehnung können Sie in der Regel Widerspruch einlegen.

Das Wichtigste vor dem Antrag

Wer bekommt es?

Erben, die ihre Erbenstellung nachweisen müssen, sofern kein notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll ausreicht.

Einkommensgrenze

Grenze variiert nach Haushalt und Region – Tabelle beim zuständigen Amt oder im Antragsassistenten.

Bearbeitungszeit

Bundesweit: ca. ca. 2 Monate

Erfolgsquote

ca. 90.0 % (Schätzung)

Häufigste Fehler

  • Eidesstattliche Versicherung zur Erbfolge fehlerhaft
  • Nicht alle Erben/gesetzlichen Erben ermittelt

Häufige Ablehnungsgründe

  • Erbfolge nicht eindeutig nachgewiesen
  • Widerspruch anderer Erbprätendenten

Alternativen

  • Verwandte Leistungen im Antrags-Assistenten prüfen
  • Sozialberatung vor Antragstellung nutzen

Bei Ablehnung

Widerspruch binnen 30 Tagen schriftlich – mit Begründung, warum der Bescheid falsch ist, und fehlenden Nachweisen.

Fragen & Antworten

Wie hoch sind die Kosten für einen Erbschein?

Die Gebühren richten sich nach dem Nachlasswert (Gerichts- und Notarkostengesetz) – je höher der Nachlass, desto höher die Gebühr.

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