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Steuern & Abgaben

Steuererklärung

Jährliche Erklärung der Einkünfte beim Finanzamt – freiwillig oder verpflichtend, oft mit Steuererstattung.

Bearbeitung: ca. 2 Monate
Online-Antrag möglichErfolgsquote: 96.0 %

So gehen Sie vor

  1. 1

    Belege sammeln

    Lohnsteuerbescheinigung, Belege zu Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen zusammenstellen.

  2. 2

    Erklärung über ELSTER erstellen

    Online über das Portal ELSTER oder eine Steuersoftware ausfüllen und elektronisch übermitteln.

  3. 3

    Steuerbescheid abwarten

    Das Finanzamt prüft die Angaben und versendet den Steuerbescheid, meist innerhalb weniger Wochen bis Monate.

  4. 4

    Bescheid prüfen

    Bei Abweichungen innerhalb eines Monats Einspruch einlegen.

Benötigte Unterlagen

  • LohnsteuerbescheinigungPflicht
  • Belege WerbungskostenOft vergessen

    Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Fortbildungen

  • SpendenbescheinigungenOft vergessen

Zuständige Stelle

Zuständig ist die Behörde Ihres Hauptwohnsitzes.Behörde finden →

Gebühren

Je nach Fall unterschiedlich

Bearbeitungszeit

ca. 2 Monate

Offiziell: max. ca. 6 Monate

Online-Antrag

Online möglich – beim zuständigen Amt

Häufige Fehler

  • Werbungskosten nicht vollständig angegeben
  • Belege zu Sonderausgaben fehlen
  • Steuer-ID oder Bankverbindung fehlerhaft

Häufige Ablehnungsgründe

  • Frist für Pflichtveranlagung versäumt
  • Belege fehlen bei Rückfragen des Finanzamts

Gegen eine Ablehnung können Sie in der Regel Widerspruch einlegen.

Das Wichtigste vor dem Antrag

Wer bekommt es?

Arbeitnehmer (oft freiwillig, mit Erstattung), Selbständige, Rentner mit weiteren Einkünften und alle mit Pflichtveranlagung (z. B. mehrere Arbeitgeber, Lohnersatzleistungen über 410 €).

Einkommensgrenze

Grenze variiert nach Haushalt und Region – Tabelle beim zuständigen Amt oder im Antragsassistenten.

Bearbeitungszeit

Bundesweit: ca. ca. 2 Monate

Erfolgsquote

ca. 96.0 % (Schätzung)

Häufigste Fehler

  • Werbungskosten nicht vollständig angegeben
  • Belege zu Sonderausgaben fehlen
  • Steuer-ID oder Bankverbindung fehlerhaft

Häufige Ablehnungsgründe

  • Frist für Pflichtveranlagung versäumt
  • Belege fehlen bei Rückfragen des Finanzamts

Alternativen

  • Verwandte Leistungen im Antrags-Assistenten prüfen
  • Sozialberatung vor Antragstellung nutzen

Bei Ablehnung

Widerspruch binnen 30 Tagen schriftlich – mit Begründung, warum der Bescheid falsch ist, und fehlenden Nachweisen.

Verwandte Leistungen

Fragen & Antworten

Bis wann muss die Steuererklärung abgegeben werden?

Bei freiwilliger Abgabe innerhalb von 4 Jahren rückwirkend, bei Pflichtveranlagung i. d. R. bis 31. Juli des Folgejahres (mit Steuerberater später).

Wie hoch ist die durchschnittliche Erstattung?

Laut Statistischem Bundesamt liegt die durchschnittliche Rückerstattung bei rund 1.000 €, ist aber stark einzelfallabhängig.

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