Pflegegrad-Höherstufung beantragen
Antrag auf Neubewertung und Höherstufung des Pflegegrads bei verschlechtertem Gesundheitszustand der pflegebedürftigen Person.
So gehen Sie vor
- 1
Antrag bei der Pflegekasse stellen
Formlos schriftlich oder telefonisch, mit Begründung der Verschlechterung.
- 2
Begutachtung durch den MDK
Hausbesuch des Medizinischen Dienstes zur Neubewertung.
- 3
Bescheid über neuen Pflegegrad
Gilt rückwirkend ab Datum der Antragstellung.
Benötigte Unterlagen
- PflegetagebuchOft vergessen
Dokumentation des täglichen Pflegeaufwands zur Vorbereitung auf die Begutachtung.
Zuständige Stelle
Zuständig ist die Behörde Ihres Hauptwohnsitzes.Behörde finden →
Gebühren
Je nach Fall unterschiedlich
Bearbeitungszeit
ca. 3 Wochen
Offiziell: max. ca. 4 Wochen
Online-Antrag
Persönlich oder per Post
Häufige Fehler
- • Pflegetagebuch nicht geführt (erschwert Begutachtung)
- • Begutachtungstermin ohne Vorbereitung wahrgenommen
Häufige Ablehnungsgründe
- • Keine wesentliche Änderung des Pflegebedarfs festgestellt
- • Gutachter des MDK stuft anders ein als erwartet
Gegen eine Ablehnung können Sie in der Regel Widerspruch einlegen.
Das Wichtigste vor dem Antrag
Wer bekommt es?
Pflegebedürftige Personen, deren Pflegebedarf sich seit der letzten Einstufung wesentlich erhöht hat.
Einkommensgrenze
Grenze variiert nach Haushalt und Region – Tabelle beim zuständigen Amt oder im Antragsassistenten.
Bearbeitungszeit
Bundesweit: ca. ca. 3 Wochen
Erfolgsquote
ca. 68.0 % (Schätzung)
Häufigste Fehler
- •Pflegetagebuch nicht geführt (erschwert Begutachtung)
- •Begutachtungstermin ohne Vorbereitung wahrgenommen
Häufige Ablehnungsgründe
- •Keine wesentliche Änderung des Pflegebedarfs festgestellt
- •Gutachter des MDK stuft anders ein als erwartet
Alternativen
- Verwandte Leistungen im Antrags-Assistenten prüfen
- Sozialberatung vor Antragstellung nutzen
Bei Ablehnung
Widerspruch binnen 30 Tagen schriftlich – mit Begründung, warum der Bescheid falsch ist, und fehlenden Nachweisen.